Die Ausstellung in dem 180 Meter tief gelegenen Salzbergwerk erinnert an die Menschen, die dort zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden, darunter auch rund 500 jüdische Landsleute aus Ungarn. Unter den unmenschlichen Bedingungen starben 200 Häftlinge; weitere 200 Menschen verloren auf dem von hier ausgehenden „Todesmarsch“ in andere Zwangsarbeitslager ihr Leben, darunter 101 Opfer mit ungarischer Staatsangehörigkeit.
Bei der Gedenkveranstaltung erinnerten wir mit Mitgefühl und Respekt an die Häftlinge, an die zur Zwangsarbeit gezwungenen Menschen und an die mehreren hundert Opfer, die nicht mehr nach Hause zurückkehren konnten.
Wir danken der Stadt Bad Friedrichshall und der Miklos Klein Stiftung für die Einladung und die würdevolle Gestaltung des Gedenkens.
Gedenken an die Opfer des ehemaligen Konzentrationslagers Kochendorf auf Einladung der Miklos Klein Stiftung und der Stadt Bad Friedrichshall
Im Namen des Ungarischen Generalkonsulats Stuttgart nahm Dr. Zsolt László Orbán, Erster Konsul, an der Gedenkveranstaltung der Miklos Klein Stiftung und der Stadt Bad Friedrichshall teil. Die Gedenkfeier fand an der Erinnerungsstätte im Salzbergwerk des ehemaligen Konzentrationslagers Kochendorf sowie auf dem nahegelegenen Friedhof statt.